Eine App für deine Freunde, deine Klasse, dein Team und deinen Verein. Hier steht, was drin ist, in einfachen Worten, und was bewusst fehlt.
Ein Wynk ist ein Foto oder ein Video, das du an eine oder mehrere Personen schickst. Du entscheidest, was damit passiert: weg, sobald die andere Person geschaut hat, weg nach 24 Stunden, oder einfach bleiben.
Wer deinen Wynk öffnet, kann ihn einmal erneut ansehen. Macht jemand einen Screenshot, erfährst du davon. Auf Android wird das Bild beim Versuch schwarz; auf einem iPhone geht das nicht, und die App sagt das ehrlich: du hörst davon, aber verhindern klappt nicht.
Eines bleibt immer wahr, und es steht auch in der App: mit einem zweiten Gerät kann jemand deinen Bildschirm abfotografieren. Dagegen kann keine App etwas tun.
Text, Sprachnachrichten, Fotos, Videos, Gifs und Sticker. Du kannst auf eine Nachricht antworten, darauf reagieren oder sie weiterleiten.
Eine Gruppe ist ein geschlossenes Gespräch: deine Klasse, dein Team, dein Freundeskreis. Es gibt Admins, es gibt einen Einladungslink, und wer geht, sieht nichts mehr davon.
Ein Kanal ist etwas anderes: dort folgst du jemandem. Deinem Verein, deiner Schule, einem Creator, den du magst. Der Admin veröffentlicht, und ob kommentiert werden darf, entscheidet er selbst. Ein Kanal kann öffentlich sein oder nur über einen Link zu finden.
Eine Story bleibt 24 Stunden und verschwindet dann. Du wählst pro Story, wer sie sehen darf: alle deine Buddys, eine Liste, die du selbst zusammenstellst, deine Follower, oder alle.
Die letzten beiden gehen erst mit einem öffentlichen Profil, und das ist ab sechzehn möglich. Dann kann dir jeder folgen, ohne hinzugefügt werden zu müssen. Praktisch, wenn viele zuschauen wollen, du aber nicht mit allen reden willst: Folgen ergibt kein Gespräch, und das Hinzufügen kannst du getrennt schließen.
Ein Verein ist ein Sportverein, eine Jugendorganisation oder ein Club. In einem Verein gibt es Teams, jedes mit einer eigenen Gruppe, und einen Kanal für Mitteilungen an alle.
Der Vereinsadmin regelt Teams, Rollen und Einladungen. Was er nicht kann, ist mitlesen: er sitzt in keinem Gespräch, in dem er nicht selbst ist. Eine Staffgruppe ist unsichtbar für alle, die nicht dazugehören.
Zeichnen und raten, vier gewinnt, und ein paar andere. Ihr spielt abwechselnd, in einem Gespräch, und das Spiel steht als Karte zwischen den Nachrichten.
Nichts wird festgehalten. Keine Punkte, keine Rangliste, keine Serie, die du verlierst, wenn du einen Tag nicht spielst. Ein Spiel ist etwas Schönes zwischendurch, kein Grund, jeden Tag öffnen zu müssen.
Du gehst abends nach Hause und fühlst dich dabei nicht wohl? Dann startest du Heimbringen. Du wählst selbst, welche Buddys mitschauen und wohin du gehst. Sie sehen, wo du bist, bis du zu Hause bist.
Kommst du nicht zur angegebenen Zeit an, fragt die App zuerst, ob alles in Ordnung ist. Erst wenn du nicht antwortest, bekommen deine Buddys eine Warnung, auch per Mail. Abbrechen ist immer erlaubt und muss nicht erklärt werden.
Ein Bildschirm, der zeigt, wie viel du Wynkie nutzt und wofür. Du kannst eine tägliche Erinnerung dazustellen.
Was er nicht tut, ist dich aussperren. Es gibt keine Zeitschaltuhr, die die App schließt, auch nicht, wenn deine Eltern das wollten. Eine App, die ein Kind hinauswirft, ist Zwang, und Zwang löst nichts. Dieser Bildschirm gehört dir.
Das sind keine Dinge, die noch gebaut werden müssen. Es sind Entscheidungen, und sie sind der Grund, warum es Wynkie gibt.